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Häufige Fragen

Wissenswertes zu Internetverträgen

Wie soll ein Vertrag über das Internet zustande gekommen sein, wenn Sie gar nichts unterschrieben haben?
Verträge, die über das Internet geschlossen werden, sind Fernabsatzverträge und unterliegen dem Fernabsatzgesetz. Fernabsatzverträge sind Verträge über eine Warenlieferung oder über die Erbringung von Dienstleistungen, die zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher, unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (wie z.B. Internet oder Telefon), abgeschlossen werden. Diese Verträge werden ohne körperliche Anwesenheit über das Internet per Email abgeschlossen und sind ohne Unterschrift gültig. Dazu wurden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Preisinformationen des Dienstleistungsunternehmens zugänglich gemacht und mit der Lese- und Zustimmungsbestätigung Ihrerseits akzeptiert.

Warum haben Sie kein Widerrufsrecht?
Sie waren mit der sofortigen Erbringung der Dienstleistung einverstanden und haben damit auf Ihr Widerrufsrecht gemäß BGB §312d, (3)2 verzichtet.

Wie kann man Ihnen nachweisen, dass Sie sich im Internet für eine Dienstleistung angemeldet haben?
Durch Ihren Internetzugang besitzen Sie eine IP-Adresse, die nur einmal vergeben und beim Datentransfer gespeichert wird. Es wird anhand der IP-Adresse eindeutig nachgewiesen, dass die Dienstleistung über Ihren Anschluss in Anspruch genommen wurde.

Ratenzahlung

Kann ich auch in Raten zahlen?
Selbstverständlich können Sie auch in Raten zahlen, falls Sie die Forderung nicht in einer Summe aufbringen können. Setzen Sie sich diesbezüglich umgehend mit uns in Verbindung - wir werden Ihnen so schnell wie möglich einen Ratenplan anbieten.

Technisches Prüfprotokoll
Sofern Sie Rechte aus § 16 TKV geltend machen möchten, ist zu entgegnen, dass die Telekommunikations-Kundenschutzverordnung durch das Gesetz zur Änderung telekommunikationsrechtlicher Vorschriften vom 18. Februar 2007 aufgehoben wurde. Eine entsprechende Regelung befindet sich nunmehr in § 45 i TKG (Telekommunikationsgesetz). Allerdings müssen Sie das Prüfprotokoll innerhalb von acht Wochen nach Zugang der Rechnung anfordern. Im Übrigen sei darauf hingewiesen, dass es bei der technischen Überprüfung um die Richtigkeit der Entgeltermittlung geht. Einzelverbindungsnachweis (EVN)

Was ist ein EVN?
Der EVN wird von Telekommunikationsunternehmen erstellt und wird – falls gewünscht – an die Kunden weitergegeben zum Nachweis der abgerechneten Verbindungen. Hinweise zur Telefonrechnung (vom Festnetzanbieter) Obwohl Sie die Telefonrechnung Ihres Festnetzanbieters bezahlt haben, erhalten Sie jetzt eine Mahnung des Nebenanbieters. Wie kann das möglich sein? Ihre Festnetzrechnung enthält ein verbindliches Zahlungsziel. Wenn Sie den Rechnungsbetrag nicht rechtzeitig bei Fälligkeit ausgeglichen haben, führen die Festnetzanbieter die Mahnverfahren selbständig und getrennt vom Nebenanbieter durch. Wenn Sie also eine Mahnung von ihrem Festnetzanbieter erhalten, sind darin nur die in Anspruch genommenen Leistungen des Festnetzanbieters berücksichtigt. Die Nebenanbieter (Call by Call oder Servicerufnummern wie z.B. die Auskunft) werden nicht mit in der Mahnung des Festnetzanbieters aufgeführt oder abgerechnet. Hierzu vergleichen Sie bitte Ihren Rechnungsbetrag und den Mahnbetrag des Festnetzanbieters. Mit dem Einzug der offen stehenden Forderungsbeträge der Nebenanbieter wurden wir als externes Inkassounternehmen beauftragt. Diesen Sachverhalt können Sie auch auf der Rechnung Ihres Festnetzanbieters nachlesen.

Warum sollen Sie noch einmal zahlen, Sie haben doch bereits die Rechnung Ihres Festnetzanbieters beglichen?
Bitte prüfen Sie, ob auch der von uns angemahnte Rechnungsbetrag in voller Höhe und zu den angegebenen Fristen bezahlt wurde. Wenn das der Fall ist, senden Sie uns bitte die entsprechende Rechnung mit der von uns angegebenen Rechnungsnummer Ihres Festnetzanbieters zu, sowie den Kontoauszug, dem wir entnehmen können, wann und wie viel Sie gezahlt haben.

Warum sollen Sie bezahlen, wenn keiner aus Ihrer Familie diese Rufnummern angerufen hat?
Verantwortlich für die mit Ihrem Anschluss geführten Telefonate und damit verursachten Kosten ist immer der Anschlussinhaber. Dieser hat seinen Anschluss gegenüber dritten Personen und vor Missbrauch zu schützen und ist somit haftbar.

Wie kommen 0900er Verbindungen zustande, obwohl diese gesperrt sind?
Es sind nicht alle 0900er Rufnummern gesperrt. Es gibt Unterschiede: Bitte ziehen Sie immer die Möglichkeit einer Weitervermittlung z. B. durch die Auskunft in Betracht. Hierdurch werden die 0900er Sperren aktiv aufgehoben. Bitte lassen Sie dies von Ihrem Festnetzanbieter prüfen und klären.